Stadtpfarrkirche Steyr

Stadtpfarrkirche.Bogenrelief  (1)

Stadtpfarrkirche Steyr zu den Heiligen Ägidius und Koloman

Standort: Brucknerplatz 5

Bereits 1275 wird in Steyr erstmals eine Pfarrkirche zu Ehren des Hl. Ägidius urkundlich erwähnt. Es war der romanische Vorgängerbau der jetzigen Stadtpfarrkirche. Später kam als zweiter Patron der Hl. Koloman dazu. Die Seelsorger kamen aus dem nahegelegenem Kloster Garsten.

1443 wurde der gotische Bau der Stadtpfarrkirche von Hans Puxbaum, dem Dombaumeister des Wiener Stephansdoms, begonnen. 1479 brannte der fast fertiggestellte Turm ab und 1522 beim Stadtbrand die Kirche. (nach: Pfarrhomepage)

Ausführliche Beschreibung auf Wikipedia (Link)

Beschreibung der Kirche nach der Liste der denkmalgeschützten Gebäude in Steyr (Link)

Stadtbildbeherrschender weithin sichtbarer gotischer Kirchenbau mit abschließendem mächtigen Walmdach, vom ehemaligen Friedhofsareal umgeben. Urk.1275. Heutiger Bau nach teilweise abgeänderten Plänen von Hans Puchsbaum 1443 begonnen, Verbindung zur Bauhütte St.Stephan in Wien. Weitere Bauleiter u. a. Wolfgang Tenk und ab 1513 Hans Schwedichauer. 1522 Brand und Wiederaufbau. 1876 Brand des Turmes und 1885-89 neugotischer Turmabschluss nach Plänen von Friedrich Schmidt. Dreischiffige Hallenkirche mit fast gleich breiten Seitenschiffen. Das vierjochige Langhaus mit spitzen Stichkappentonnen (Mittelschiff) und Kreuzgewölbe (Seitenschiffe). Übergangsloser dreischiffiger dreijochiger Chor mit bemerkenswertem Netzrippengewölbe. Mittelschiff mit 5/8-Schluss, Seitenschiffe mit 3/8-Schlüssen. Erscheinungsbild der Fassaden durch hohe spitzbogige Maßwerkfenster geprägt, die im Chor deutlich schmäler ausgeführt sind. Zwischen den Fensterachsen hohe Strebepfeiler. Sechsseitiger, ca. 80 m hoher Nordturm beim Übergang zwischen Langhaus und Chor mit neugotischem Helm. Die Turmhalle als Taufkapelle genützt, sternrippengewölbt. An der nördlichen Kirchenaußenseite fünfseitige offene Vorhalle mit Doppelportal, übereckgestellter Baldachinvorbau. In den baldachinbekrönten Nischen Sandsteinfiguren um 1410, die dem Meister von Großlobming zugeschrieben werden. An der öffnungslosen Kirchenwestwand Kriegerdenkmal. Kirchenareal umgeben von ehemaliger Friedhofsmauer mit Rundbogennischen. Mächtige Substruktionsmauern mit wuchtigen Stützpfeilern die bis an den Grünmarkt reichen. 2012 Sanierung des viergeschoßigen Dachstuhls. (Datum der Unterschutzstellung: 31. Dezember 2009)

Link zur Homepage der Stadtpfarre Steyr mit vielen Informationen zur Pfarre, Geschichte und Wissenswertem.

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